Arbeitsschwerpunkte

Blockupy

Blockupy

Im Jahr 2012 wurde mit den Protesten von M31[1] im März und Blockupy im Mai ein Versuch gestartet, in Frankfurt ein deutliches Zeichen gegen die autoritäre Krisenpolitik der Troika aus Internationalen Währungsfonds (IWF), EU-Kommission und Europäischer Zentralbank (EZB) zu setzen. Diese diktiert und diktierte vor allem in den südeuropäischen Ländern Sparprogramme, die auf autoritäre und undemokratische Weise durchgesetzt wurden und werden. Die Auswirkungen dieser Politik in vielen Regionen in Europa waren und sind eine rasant wachsende Armut, Wohnungs- und Erwerbslosigkeit und die Stärkung neonazistischer Kräfte, wie die Entwicklung der griechischen Chrysi Avgi („Goldene Morgendämmerung“)[2] verdeutlicht.

Energiekämpfe

flickr: seven_resist

Aktuell arbeiten wir zum Thema Energiekämpfe in einem Berliner Bündnis für die Stärkung dezentraler Produktionsformen auf Grundlage erneuerbarer Energien. Dies geht Hand-in-Hand mit der Entwicklung einer Kampage zum Zurückdrängen und Entmachten von Vattenfall, als dem großen Energiekonzern in Berlin. So verknüpfen wir Klimafragen mit Machtfragen, denn deren gemeinsame Betrachtung ist die Grundlage für die Erkämpfung von Klimagerechtigkeit.

Lagerinventour & Fight Racism Now!

Arbeitsschwerpunkte der AG Internationale Solidarität

Stellt ein Flüchtling in Berlin oder Brandenburg einen Asylantrag, so wird er zunächst in einer sogenannten Erstaufnahmeeinrichtung untergebracht. Nach der Anhörung werden sie auf verschiedene Asyllager in Berlin und Brandenburg verteilt. Das Leben im Lager ist geprägt von Fremdbestimmung, Kontrolle und Isolation und geht einher mit weiteren Entrechtungsprozessen. So erhalten Flüchtlinge Lebensmittelpakete oder Gutscheine statt Bargeld, dürfen oftmals nicht arbeiten, kein Geld sparen, ihnen kann mittels der "Residenzpflicht" untersagt werden, ihren Landkreis zu verlassen und vieles mehr.

Militante Untersuchung am Jobcenter Neukölln

Schwerpunkt der AG Soziale Kämpfe

Seit 2006 war das Projekt „Mayday“ der Arbeitsschwerpunkt der FelS-AG Soziale Kämpfe. Nach langer interner Diskussion haben wir uns entschlossen, dass am 1. Mai 2010 in Berlin keine neue große Euromayday-Parade mit unserer Beteiligung durch Kreuzberg und die angrenzenden Kieze ziehen würde. Denn ein zentraler Aspekt, den der Mayday-Ansatz leisten sollte und dem er in den vier Jahren seiner Berliner Existenz unserer Ansicht nach nicht im ausreichenden Maße gerecht geworden ist, war die alltäglichen und verstreuten sozialen Kämpfe sichtbar zu machen, zu vernetzen, zu organisieren und in diese radikalisierend zu intervenieren. Im Anschluss an diese Erfahrungen, an das was wir mit dem Mayday erreicht haben und was nicht, haben wir intensiver über Organisierungsansätze und -perspektiven diskutiert, die über den engen Rahmen linksradikaler Organisierung hinaus gehen sollten und im konfliktreichen Alltag der Menschen ansetzen.

Zusammen! Gegen die NPD

„Zusammen! Gegen die NPD“ ist eine Kampagne antifaschistisch arbeitender Gruppen aus Berlin. Ihr Ziel ist, der NPD und der ihr zu Grunde liegenden Ideologie auf verschiedenen gesellschaftlichen Ebenen entgegenzutreten.

Kampagne gegen das Lager in der Motardstraße (Berlin)

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Die Situation im schlimmsten Lager von Berlin bleibt schlecht. Die Zimmer sind in keinem bewohnbaren Zustand, immer noch befinden sich dort Kakerlaken, keiner der Schränke ist abschließbar. Dussmann verkauft weiterhin minderwertiges Essen an die BewohnerInnen und die AWO-Mitte verdient als Betreiberin des Lagers.

Interventionistische Linke

Die Interventionistische Linke hat als Strömungsbündnis ihre Ursprünge in den 1990er Jahren als informelles Treffen von undogmatischen radikalen Linken in Deutschland. War sie anfangs stark von Umbruch und nötigem Antifaschismus geprägt, hat sich das Themenspektrum stark diversifiziert - so gewann die "soziale Frage" sowie die Themen "Antimilitarismus" und "Internationalismus" immer mehr an Relevanz.

Das Projekt der jüngeren Vergangenheit, mit der die IL erstmalig als Akteur in die Öffentlichkeit trat und gleichzeitig die Fähigkeit zur praktischen Zusammenarbeit erwiesen hat, war zweifellos Heiligendamm 2007, wo sie u. a. federführend die Aktion "Block-G8" beteiligt war.

http://www.dazwischengehen.org/

G8-Gipfel in Heiligendamm 2007

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Vom 6. bis zum 8. Juni 2007 trafen sich in Heiligendamm bei Rostock die Regierungschefs der Gruppe der Acht, um ihre Politik abzustimmen. Das Gipfeltreffen wurde begleitet von massiven Protesten - über eine Woche demonstrierten zehntausende Menschen, die aus aller Welt an die Ostsee gekommen waren, gegen die Politik der G8. (Eine gute Übersicht gibt es bei Indymedia.)

Auch FelS beteiligte sich an der Organisation der Proteste. Vor allem am Aktionstag zum Thema Migration (Mo) und bei den Blockaden im Rahmen der Kampagne "Block G8" (Mi & Do) waren wir - teilweise im Rahmen der Interventionistischen Linken - in die Vorbereitungen involviert.