Über 30 Antifaschist_innen entfernten bei nachmittäglichen Sonnenschein am 2.3.2013 Nazi-Aufkleber und Graffities . Ausgerüstet mit Spachteln, Nagellackentferner und Schwämmen, war es ein leichtes das Straßenbild zu verändern.
QueerFeministische Soirée zum Internationalen Frauenkampftag
Wir laden euch ein, mit uns auf den alltäglichen Widerstand, den wir gegen die sexistischen, rassistischen und normativierenden Zustände dieser Gesellschaft jeden Tag leisten, anzustoßen! Lasst uns die unbezahlte Reproduktions- und Sorgearbeit liegen lassen, dem alltäglichen Hetero-Sexismus ein müdes Lächeln zu schenken und unsere selbst gewählten Familienformen zusammen würdigen! Für uns ist jeder Tag ein 8. März!
Die Interventionistische Linke solidarisiert sich mit den Energiepreis-Protesten in Bulgarien
In den letzten Tagen und Wochen sind Zehntausende auf die Straßen der bulgarischen Städte geströmt, sie protestierten gegen die unbezahlbaren Energiepreise und die korrupte politische Klasse, wütend und entschlossen, bis die Regierung von Boiko Borissow am 20. Februar ihren Rücktritt erklären musste. Bulgarien, eines der ärmsten Länder Europas mit unverhältnismäßig hohen Lebenshaltungskosten, galt zuletzt als Musterschüler der europäischen Austeritätspolitik. Mit einer brutalen Sparpolitik und Schuldenbegrenzung vertiefte der Staat die Verarmung der bulgarischen Bevölkerung.
Ein Bericht über die Kundgebung am Jobcenter Neukölln
Arbeitssenatorin Dilek Kolat (SPD) beabsichtigt, jedem Erwerbslosen einen persönlichen Coach – eine Art Betreuer also – an die Seite zu stellen, der ihn bei der Jobsuche begleitet. Ziel sei, Langzeitarbeitslose in sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse zu bringen. Auf der Hand liegt, welche Konsequenzen das haben wird: Einen weiteren Zusatz-Termin, mit zusätzlichen Maßnahmen, zusätzlichen Kontrollen und zusätzlichem Druck. Das Coaching soll sogar noch dann weitergehen, wenn der_die jeweilige Klient_in bereits einen neuen Arbeitsplatz hat.
Immer mehr Menschen sind aktiv gegen Nazis in Neukölln
Am 16.2.2013 haben über 300 Antifaschist_innen gegen eine NPD Veranstaltung im Gemeinschaftshaus Gropiusstadt protestiert. Viele Interessierte kamen zu einer Infoveranstaltung am 20.2.2013 über Nazistrukturen im Stadtbezirk.
Unter dem Motto »Couching statt Coaching« veranstaltet die Initiative »Zusammen! Gegen das Jobcenter Neukölln« eine Kundgebung. Wir wollen die neuste Aktivierungsstrategie des Berliner Senats thematisieren, jeder_m ALG2-Empfänger_in einen persönlichen Coach zur besseren Integration in den Arbeitsmarkt zur Seite zu stellen.
Widerstand im Herzen des europäischen Krisenregimes
Am Wochenende vom 16.-17. Februar haben rund 180 Aktivist_innen unterschiedlicher Gruppen, Organisationen und Einzelne beschlossen wieder dieses Jahr gegen die Politik von Europäischer Zentralbank (EZB), EU-Kommission und Internationalen Währungsfond (IWF) in Frankfurt (Main) zu demonstrieren. Gemeinsam mit Euch soll im Sommer versucht werden wieder die Finanzmetropole zu okkupieren. Damit wir ein Zeichen gegen das autoritäre kapitalistische Krisenregime zu setzen.
In einem ersten Anmelder_innengespräch mit der Polizei wurde am 14. Februar die Demonstration am 1. Juni 2013 in Frankfurt (Main) genehmigt. Die Demo startet am Baseler Platz und führt von dort am Mainkai entlang bis zur Kurt-Schumacher-Straße, zum Opernplatz und über die Taunusanlage bis zur Abschlusskundgebung vor der EZB auf dem Willy-Brandt-Platz. Ein Tag vorher sollen Aktionen des Zivilen Ungehorsam stattfinden.
Am 19.12.2011 hat die Bundesregierung einen Vorbehalt gegen das Europäische Fürsorge-abkommen (EFA) formuliert, der Hartz-IV-Leistungen betrifft. Seither bekommen Unionsbürgerinnen und -bürger der EFA-Staaten Ablehnungsbescheide von den Jobcentern. Das bedeutet, dass die Betroffenen ihre Wohnung verlieren und keine Krankenversicherung mehr haben.
"Dresden Nazifrei" war am 13.2. 2013 wieder erfolgreich
Von über 6 000 Nazis, die noch 2009 nach Dresden kamen, blieben in diesem Jahr nicht einmal 800 übrig. Aber auch diesem kümmerlichen Rest, der in zwei Gruppen in der Stadt blockiert war, wurde jegliche Lust aufs Trauern genommen.