Whatever works - becoming a Berliner in times of crisis

DruckversionPer E-Mail senden
Krise. Migration. Berlin.

IST DAS UMZUG ODER SCHON MIGRATION?

Jobcenter, eine bezahlbare Wohnung finden, Arbeit suchen, sich vernetzen: Das sind die Herausforderungen, denen sich viele Neuberliner_innen aus Südeuropa in dieser Stadt stellen müssen. Auch wenn sie als EU-Bürger_innen im Vergleich zu anderen Migrant_innen nach wie vor privilegiert sind, stehen viele ihrer Freiheiten durch die Krise immer mehr zunehmend in Frage. Was bedeutet es aus den von der Krise besonders stark getroffenen Ländern wie Spanien, Italien oder Griechenland wegzuziehen? Wie ist es, an einem Ort anzukommen, von dem aus Sparmaßnahmen mit fatalen Folgen für Südeuropa vorangetrieben werden? Und wo gleichzeitig Sozialleistungen für EU-Bürger_innen eingeschränkt werden und das Jobcenter Anträge auf HartzIV massenhaft ablehnt?
Carmela Negrete ist vor ca. zwei Jahren aus Spanien nach Berlin gezogen. Sie lebt selbst von diversen prekären Jobs und ist journalistisch tätig. Ihre Schwerpunkte: Krise und politische Bewegung in Spanien, Lebenssituation von jungen prekär beschäftigten Spanier_innen in Berlin. Carmela schreibt für die Junge Welt, Neues Deutschland und diverse spanische Zeitungen. Sie und eine weitere Referentin berichten von ihren Erfahrungen rund um ihre Ankunft in Berlin.
Anschließend fragen wir nach Ansatzpunkten für gemeinsame politische Aktionen von Neuberliner_innen und linken Gruppen. Themenbereiche werden sein: Arbeit, WohnraumMiete und transnationale Vernetzung in der Hauptstadt des Landes, das wie kein zweiter EU-Mitgliedsstaat die Austeritätspolitik der Europäischen Union vorantreibt.

Zur Audioaufzeichnung der Veranstaltung hier.