Vor kurzem wurden Aktionskonsens und Aktionsbild für die Blockupy Frankfurt-Blockaden im Mai veröffentlicht. Die Planungen für die Proteste gegen die Troika nehmen also immer mehr Formen an und werden für alle, die sich an den Aktionen des zivilen Ungehorsams beteiligen wollen, im Vorhinein besser plan- und kalkulierbar. Aktualisiertes Aktionsbild „Take the Squares! Auf die Plätze!“
Ein Bericht von Blockupy Frankfurt zur Aktion vom 19. April
Einen Monat vor den Blockupy-Aktionstagen gegen die europaweite Verarmungspolitik vom 16. bis 19. Mai in Frankfurt am Main haben Aktive am Donnerstag, den 19. April, die Vertretung der EU-Kommission am Pariser Platz in Berlin zur Probe blockiert. Mit diesem Aktionstraining bereiteten sie sich auf die Teilnahme an den Protesten in Frankfurt vor. Die Aktiven hielten dabei bunte Aktionsmaterialien wie Schlauchboote, Zelte, Schilder und Transparente aus der Sitzblockade hoch.
Aufruf der interventionistischen Linken zu den Krisenprotesten in Frankfurt
Auf nach Frankfurt. Beteiligt euch massenhaft an den Aktionstagen vom 16. bis 19. Mai 2012: Gegen das Krisendiktat der Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF). An diesen Tagen gilt: Rien ne va plus! Denn wir werden mit Tausenden zusammen einen der bedeutendsten europäischen Finanzplätze blockieren und dichtmachen und damit ein deutliches Zeichen globaler Solidarität setzen - gegen Krise, Krieg und Kapital.
Erfolgreiche Aktionskonferenz: Europäische Anti-Krisen-Bewegungen rufen zu Aktionstagen vom 16.-19. Mai in Frankfurt auf!
Die europäische Aktionskonferenz vom 24. - 26.2. in Frankfurt am Main hat gezeigt, dass sich viele Menschen in Europa von der Krise betroffen fühlen. So wurden am Wochenende die Brücken zwischen Gewerkschaften, radikalen linken Gruppen wie FelS als Teil der Interventionistischen Linken und den neusten sozialen Bewegungen wie Echte Demokratie Jetzt! und Occupy sowie vielen anderen Gruppen verstärkt.
Den Naziaufmarsch in Dresden gemeinsam verhindern!
In den vergangenen zwei Jahren konnte Europas ehemals größter Naziaufmarsch im Februar 2010 und 2011 in Dresden verhindert werden. Mehr als 20.000 Menschen blockierten massenhaft die Wegstrecke der Nazis, so dass diese nicht aufmarschieren konnten.
Mit antifaschistischen Massenblockaden konnten wir Europas größten Naziaufmarsch in den vergangenen beiden Jahren stoppen. An diesen Erfolg gilt es in diesem Februar anzuknüpfen - und zwar gleich zwei Mal. Und so machen wir uns 2012 am 13. und am 18. Februar auf den Weg in die sächsische Landeshauptstadt. Zwar ist der Traum der Neonazis von einer Großdemo mit europaweiter Ausstrahlung endgültig geplatzt, doch Freie Kameradschaften und NPD mobilisieren auch in diesem Jahr zu einem Fackelmarsch in den Abendstunden des 13.2. (Montag).
Am 11. November 2011 beteiligten sich auch Berliner AntifaschistInnen an den Blockaden gegen einen Aufmarsch polnischer Nazis in Warschau. Hier ihr Bericht.
Rund 20.000 Menschen aus der gesamten Bundesrepublik und dem benachbarten Ausland folgten am 19. Februar 2011 dem Aufruf des Bündnis „Dresden Nazifrei!“. Sie sorgten trotz massiver Polizeibrutalität dafür, dass der Großaufmarsch der Nazis anläßlich der Bombardierung Dresdens durch die Alliierten zum zweiten Mal verhindert werden konnte.
Trotz Verbot Proteste gegen Nazi-Aufmarsch am 13. Februar 2011 in Dresden
Im Vorfeld war unklar, wie der 13. Februar für das Bündnis "Nazifrei! Dresden stellt sich quer" verlaufen würde: Die Stadt Dresden untersagte einen Mahngang auf den Spuren der NS-Täter ebenso wie Kundgebungen in der Nähe der Naziroute. Doch das alles nützt nichts: 3.500 Menschen protestierten ungeachtet des ausdrücklichen Verbots in der Altstadt von Dresden gegen den alljährlichen Neonazi-"Gedenkmarsch", zu dem deutlich weniger Teilnehmer_innen als erwartet erschienen. Gegen das Verbot des Rundgangs auf "Täterspuren" gingen 250 Menschen auf die Straße.