Dresden

Dresden 2010 – eine erste Bilanz

Am 13. Februar 2010 gelang es erstmalig, den jährlichen Marsch tausender Neonazis durch Dresden zu verhindern. Möglich wurde dieser Erfolg durch ein breites, von der radikalen Linken über die Gewerkschaften bis zu Teilen der SPD reichendes Bündnis, das sich auf Massenblockaden als Konzept einigen und deren konsequente Durchsetzung organisieren konnte. Über 10.000 Menschen beteiligten sich an den Blockaden, selbst der Anteil der DresdnerInnen überstieg die Erwartungen bei weitem. Der Polizei blieb angesichts des entschlossenen Handelns der BlockiererInnen nichts anderes übrig als den geplanten Großaufmarsch auf eine für die angereisten Neonazis frustrierende Kundgebung zu beschränken.

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Dresden 2010: Kein Durchkommen!

Zentraler Naziaufmarsch in Dresden zum ersten mal verhindert!

Das flexibele Blockadenkonzept des Bündisses "Dresden Nazifrei" ist aufgegangen! Die Nazis konnten nicht marschieren, weil viele tausend Menschen sich ihnen auf den Straßen in den Weg gestellt haben. Letztendlich konnte die Polizeileitung die "Sicherheit bei der Durchführung der Veranstaltung" nicht gewährleisten und war gewzungen, den Naziaufmarsch zu untersagen.

Das Durchhalten der vielen AntifaschistInnen unter unwirtlichen Bedingungen hat sich gelohnt. Vielen Dank an alle, die mitblockiert haben!

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Für zivilen Ungehorsam - Neues Bündnis in Dresden gegründet

Kein Nazi-Aufmarsch am 13. Februar in Dresden.

Am 5. Dezember 2009 gründete sich in Dresden ein breites Bündnis, das in einer auf dem Treffen verabschiedeten Resolution dazu aufruft, sich dem Neonazi-Aufmarsch im Februar 2010 in den Weg zu stellen. An dem Bündnis beteiligen sich zahlreiche Dresdner Organisationen, Initiativen und Vereine, aber auch antifaschitische Gruppen und das bundesweite Bündnis No Pasarán bringen sich in den Zusammenschluss ein.

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Dresden: Nazis NO WAY!

Aufruf der iL zur antifaschistischen Demonstration am 14. Februar 2009 in Dresden

Im Februar 2009 wollen Neonazis in Dresden wie in den vergangenen Jahren mit mehreren tausend Neonazis am Samstag nach dem Jahrestag der Bombardierung durch die Alliierten durch die Stadt zu marschieren. Auch im Jahr 2009 ist mit einer großen Mobilisierung zu rechnen. Der jährliche Aufmarsch in Dresden ist der letzte große Aufzugstermin der deutschen Naziszene, an dem sie mit internationalem Interesse rechnen kann. Die Interventionsitische Linke (iL) beteiligt sich am Bündnis gegen den Naziaufmarsch und ruft zu Gegenaktivitäten auf.

14. Februar 2009 | 11.00 Uhr | Hauptbahnhof Dresden

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