Klima

Power to the People - Evaluation des Berliner Energie-Volksentscheids

Ein Jahr nach dem knapp verlorenen Volksentscheid über die Rekommunalisierung der Berliner Stromversorgung am 3. November 2013 ziehen wir eine politische Bilanz der Kampagne und unserer Rolle darin.

Der Kampf geht weiter

Energie- Volksentscheid ist gescheitert.

Mit 83% hat eine überwältigende Mehrheit beim Energie-Volksentscheid für den Vorschlag des Berliner Energietisches gestimmt. 600.000 Berliner_Innen haben uns ihre Stimme gegeben. Nur zum Vergleich: SPD und CDU haben bei der letzten Wahl zum Abgeordneten- Haus zusammen 750.000 Stimmen bekommen. Danke!

Trotzdem hat es nicht gereicht. Das Beteiligungsquorum von 25% Ja-Stimmen wurde um 20.000 Stimmen knapp verfehlt. SPD & CDU haben sich mit dem Trick die Abstimmung von der Bundestagswahl wegzuverlegen durchgesetzt. Schade.

Energietisch- Auswertungsplenum: 06.11.2013 | 19:00 | Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Straße 4, Robert Havemann Saal (Berlin)

Jour-Fixe: Volxentscheid = Echte Demokratie?

29.Oktober: FelS-Klima AG lädt zur Diskussion von Energie-Volxenscheid
3.11. Sozial Strom statt im Dunkeln frieren

Am 3. November können die Berliner_Innen – leider nur die mit deutschem Pass - über die Rekommunalisierung des Stromnetzes und die Gründung eines Stadtwerks abstimmen. Eine politische Vorgehensweise, die den staatlich gesetzten Rahmen (z.B. Wer darf wählen? Über was darf abgestimmt werden?) nicht verlässt, wird von Linken oft abgelehnt. FelS ist trotzdem Teil des Berliner Energietischs und hat dort eigene Impulse gesetzt.

Jour-Fixe: 29.10.2013 | 19:00 | B-Lage | Mareschstr. 1 | Berlin-Neukölln/Rixdorf | S-Sonnenallee (Berlin)

Abschluss des Energie- und Klimacamps

Zum Abschluss des diesjährigen Energie- und Klimacamps in der Lausitz zogen mehr als 100 Klimaaktivist_innen in einem bunten Protestzug zum Braunkohlekraftwerk Jänschwalde. Vor Deutschlands klimaschädlichstem Kraftwerk blockierten die Aktivist_innen für mehrere Stunden die Zufgahrtswege über Schiene und Straße.

„Vattenfall hat keinen Cent verdient“

Pressemitteilung zur Klage von Vattenfall

Linkes Bündnis kritisiert Klage des schwedischen Konzerns gegen Abschaltung seiner AKWs
Berlin, 27.6.2012
Ein bunter Zusammenschluss von Klima-Aktionsgruppen, Umweltverbänden und politischen Jugendverbänden fordert, dass Vattenfall keinen Cent für den sogenannten Atomausstieg gezahlt werden darf. Das Bündnis tritt für die Vergesellschaft der Energiekonzerne ein, da drängende Fragen rund um Atommüll, Klimawandel und Energiearmut nicht dem Markt überlassen werden
können.

Vattenfall in die Tonne! Energieversorgung demokratisieren!

Kundgebung anlässlich der Vorstellung der Vattenfall-Geschäftsbilanz

Bei der Energieproduktion läuft was gewaltig falsch. Da gibt es vier große Energieversorger – E.ON, EnBW, RWE und Vattenfall, die größtenteils über die Energie bestimmen. Beispiel Vattenfall in Berlin: Jahr für Jahr werden mit Uralt-Kraftwerken große Gewinne eingefahren. Aber Atomkatastrophen wie Fukushima oder auch der Klimawandel zeigen: Die Risiken von Atom- und Kohlekraft können die Konzerne gar nicht tragen.

Kundgebung: 29.03.2012 | 12:00 | Chausseestraße 23 | U Naturkundemuseum (Berlin)

Aktionskonferenz “Energiekämpfe in Bewegung!?!”

Diskussion zu Perspektiven einer linken Klimabewegung

Auf der Strategie- und Aktionskonferenz soll es darum gehen lokale Initiativen und Bewegungen rund um Energiekämpfe zu vernetzen, Gemeinsamkeiten herzustellen und gemeinsam eine antikapitalistische Energie und Klimagerechtigkeitsbewegung aufzubauen. FelS wird hierzu am Freitagabend an einer Podiumsdiskussion zum Thema Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Zielkonflikte verschiedener Energiekämpfe teilnehmen. Darüber hinaus laden wir alle, die an einer  Enteigungskampagne gegen Berlins zentralen Energieversorger Vattenfall interessiert sind, zu einem Vernetzungstreffen am Sonntagmorgen ein.

Konferenz: 03.02.2012 | 19:00 | Mehringhof | Gneisenaustr. 2a (Berlin-Kreuzberg)

Berlin fährt frei!

Wieder mal kein Geld für die U-Bahn? Warum überhaupt bezahlen müssen, wenn in Zeiten der Klimakrise und zunehmender Prekarisierung ein kostenloser Nahverkehr notwendig ist? Wie kann ein kostenlos zugänglicher öffentlicher Nahverkehr in Berlin umgesetzt werden? Dies wollen wir mit euch anhand von erfolgreichen und weniger erfolgreichen Umsetzungen in anderen Städten diskutieren!
im Rahmen der Kampagne „Berlin fährt frei“

Diskussion: 16.06.2010 | 21:30 | Kinzigstr. 9 (Berlin)

Kopenhagen - Das war der Gipfel!?

Offenes Treffen zur Nachbereitung des Klimagipfels in Kopenhagen.
Perspektiven und Interventionsmöglichkeiten einer Klimabewegung lokal
und global.

Diskussion: 07.01.2010 | 20:30 | Kato, U-Bhf Schlesisches Tor, 10997 Berlin (Berlin)

Links zu Kopenhagen

Hier findet ihr eine Empfehlung von lesenswerten Webinhalten zu den Protesten und Hintergründen der UN-Klimakonferenz 2009.

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