Naomi Klein stellt ihr neues Buch »Die Schock-Strategie« vor und diskutiert mit linken AktivistInnen über mögliche Konsequenzen.
Rund 350 Menschen nahmen am vergangenen Mittwoch auf den Stühlen und
später auf dem Boden des Festsaal Kreuzberg Platz. Naomi Klein, die mit
ihrem neuen Buch »Die Schockstrategie. Der Aufstieg des
Katastrophen-Kapitalismus« heftige Diskussionen nicht nur in der
Linken, sondern auch im deutschen Feuilleton angezettelt hat, folgte
einer Einladung der Gruppe »Für eine linke Strömung« (FelS) und der
Rosa-Luxemburg Stiftung. Die Stimmung im vollen Saal war recht
enthusiastisch und die Autorin ob der Kurzfristigkeit der
Veranstaltungsankündigung erstaunt über die Mobilisierungsfähigkeit der
Berliner "activists".