Antifaschismus

Pro Protest!

Gemeinsam gegen den Bundesparteitag von „Pro Deutschland“

Ein breites Bündnis von radikalen Linken, Gewerkschaften, Parteien, MigrantInnen-Organisationen und zivilgesellschaftlichen Gruppen wird am Samstag gegen den Bundesparteitag von "Pro Deutschland" demonstrieren. Ziel ist es, den Parteitag der "geläuterten Nazis, Rassisten und Sozialdarwinisten" (aus dem Aufruf) durch Blockaden zu verhindern. Lasst uns gemeinsam den Parteitag der RechtspopulistInnen verhindern!

Samstag, 17.07. um 12 Uhr am Rathaus Schöneberg (Kennedy-Platz)

"Rock für Deutschland" verhindern

Seit nunmehr acht Jahren ereignet sich im braunen Dreiländereck von Thüringen, Sachsen und Sachsen- Anhalt, inmitten der vermeintlich bunten und weltoffenen Otto-Dix Stadt Gera, Europas größtes Nazifestival „Rock für Deutschland“, zeitweilig auch unter dem Label „Rock gegen Krieg“ firmierend. Zog dieses faschistische Spektakel 2003 noch nur knapp über 100 Besucher_innen an, etablierte es sich über die Jahre stetig zum Pilgerort mittlerweile auch europaweit anreisender Neonazis. Den bisherigen beängstigenden Höhepunkt fand das spektrenübergreifende Ereignis im letzten Jahr mit einer Besucher_innenzahl von mindestens 4.000.
Blockade: 10.07.2010 | 02:00 |

Kundgebungen gegen den Bundesparteitag von "pro Deutschland"

ab 12:00, Rathaus Schöneberg (John-F.-Kennedy-Platz) „Kein Fußbreit den RassistInnen – Kein Bundesparteitag von „pro Deutschland“ im Rathaus Schöneberg!“ Kundgebungen am Rathaus

Kundgebungen: 17.07.2010 | 14:00 | Rathaus Schöneberg (John-F.-Kennedy-Platz) (Berlin)

The Party is over - Rock für Deutschland abschalten

Infoveranstaltung

"The Party is over! Nazifest in Gera verhindern". Seit nunmehr acht Jahren wird im braunen Dreiländereck von Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt Europas größtes Neonazifestival "Rock für Deutschland" organisiert. Die Veranstaltung findet in diesem Jahr am 10. Juli in Gera statt und es wird mit bis zu 4.000 Rechten gerechnet. Das Festival ist eine wichtige Schnittstelle zwischen Politik, Nazimusik und Subkultur. Unter dem Motto "Nazifeste verhindern!" plant ein Bündnis deshalb Proteste und Blockaden. Buskarten gibt es bei der Veranstaltung, im Red Stuff und beim Infoladen Daneben.

Infoveranstaltung: 06.07.2010 | 22:00 | Schreina 47 / Schreinerstraße 47 / U Samariterstraße (Berlin)

“Rock für Deutschland“ abschalten!

Blockade zur Verhinderung von Nazi-Musikfestival in Gera

Am 10. Juli wollen in Gera Nazis erneut ihr „Rock für Deutschland“ feiern, das mit mindestens 4000 Teilnehmenden im vergangenen Jahr Europas größtes faschistisches Musikfestival war. Nach dem Vorbild der erfolgreichen spektrenübergreifenden Blockaden gegen Naziaufmärsche in Köln, Jena, Dresden und zuletzt am 1. Mai in Berlin soll den Nazis jedoch dieses Jahr in Gera der Stecker gezogen werden.

Rechtsextreme Wahlvorbereitung im Sommerloch

„Pro Deutschland“ plant Bundesparteitag am 17. Juli

Die extrem rechte „Bürgerbewegung pro Deutschland“ hat in der juristischen Auseinandersetzung mit dem Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg einen Teilsieg errungen. Das Verwaltungsgericht Berlin machte Anfang Juni den Weg für die Ausrichtung des Bundesparteitages am 17. Juli 2010 im Rathaus Schöneberg frei. Die „Bürgerbewegung“ hatte ursprünglich das erste Juni-Wochenende vorgesehen, was das Bezirksamt und demokratische Parteien zu verhindern versuchten.

Nach den Blockaden ist vor den Blockaden

Aufruf an alle festgenommenen BlockiererInnen, sich bei dem Bündnis zu melden

Das 1-mai-nazifrei-Bündnis möchte alle Personen unterstützen, die im Verlauf der Blockaden festgenommen wurden (sei es auch nur kurzzeitig) und nun mit Strafverfahren rechnen müssen. Wir bitten deshalb alle BlockiererInnen, die im Verlauf des Protests gegen den Naziaufmarsch am 1. Mai festgenommen wurden, per Mail unter: repression-antifa-berlin [at] riseup.net Kontakt zu uns aufzunehmen. Solltet ihr jemanden in eurem Umfeld haben, von der / dem ihr wisst, dass sie / er festgenommen wurde, leitet diese Nachricht an die Person bitte weiter.

Veranstaltung rund um die Aktivitäten gegen den Aufmarsch von Neonazis am 1. Mai in Pankow

Geschafft! Über 10.000 Menschen folgten am 1. Mai dem Aufruf des Berliner Bündnisses “1. Mai-Nazifrei” und stoppten nach wenigen hundert Metern einen Aufmarsch von über 600 Nazis.

Veranstaltung mit und von Moskito – Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus und der Initiative „Wir sind Pankow – tolerant und weltoffen” am 27. Mai 2010 um 19.30 in der OASE Pankow, Schönfließer Straße 7.

Diskussions- und Auswertungsveranstaltung: 27.05.2010 | 21:30 | OASE - Berlin Schönfließer Str. 7/ U-Schönhauser Allee (Berlin)

Dresden Calling

Am 13. Februar 2010 ist es erstmalig gelungen, einen der größten Naziaufmärsche in Europa zu verhindern. Über 10.000 AntifaschistInnen blockierten über Stunden mögliche Aufmarschrouten der Rechten. Dieser Erfolg beruht auf einer gesellschaftlich breiten und bundesweiten Mobilisierung. Zur Deckung der Kosten veranstalten wir am 29. Mai 2010 eine Soliparty im Festsaal Kreuzberg. Die Türen öffnen um 23.30 Uhr.

Soliparty: 30.05.2010 | 01:30 | Festsaal Kreuzberg (Berlin)

1.Mai blieb nazifrei!

Blockieren im Grünen // Foto: JayPLee

10.000 Menschen verhinderten am 1. Mai im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg mit Massenblockaden einen Aufmarsch von Neonazis. Zu den Protesten hatte „1. Mai Nazifrei!“ aufgerufen, ein breites Bündnis, dem neben FelS auch viele weitere antifaschistische und linksradikale Gruppen sowie Parteien und Gewerkschaften angehören. Unterstützt wurden die Blockaden von zahlreichen Abgeordneten, KünstlerInnen und Einzelpersonen. Die antifaschistischen Aktionen an dem Tag sorgten dafür, dass die Nazis schon nach wenigen Hundert Metern den Rückweg antreten mussten.

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