Gegen das Krisendiktat der Troika von EZB, IWF und EU Kommission
Vom 16. bis 19. Mai finden hier europäische Aktionstage gegen die autoritäre Krisenpolitik der Troika und Bundesregierung statt. FelS ist Teil des Aktionsbündnisses und ruft dazu auf, einen der bedeutendsten europäischen Finanzplätze – das Frankfurter Bankenviertel mitsamt der EZB - zusammen mit tausenden Teilnehmer_innen zu okkupieren, zu blockieren und schließlich mit vielen weiteren dort zu demonstrieren. In diesem Artikel sind alle Informationen zur Aktion, Veranstaltungen und Trainings, zur Anreise (Bustickets) etc. zusammengefasst.
Im Rahmen der Protesttage in Frankfurt, wird es eine Vielzahl von Veranstaltungen geben. Die Interventionistischen Linke hat eine Podiumsdiskussion mit David Graeber (Occupy New York/ Goldsmiths College der University of London), Michael Hardt (Duke University) und Sandro Mezzadra (Università di Bologna) auf der Hauptbühne organisiert.
Wenige Tage vor den europäischen Aktionstagen wollen wir ein letztes Update geben und alle noch offen Fragen beantworten. Es gibt Infos zum Ablauf der Proteste, der Anreise und dem letzten Stand zur Situation vor Ort.
Seit den Aufständen des sogenannten arabischen Frühlings und dem Ausbruch mehr oder weniger massiver sozialer Kämpfe im krisengebeutelten Europa fordern viele Flugblatt- und Zeitungs-autor_innen der Republik einen „Neuen Internationalismus“. Doch auch über ein Jahr nach Beginn der Revolten will sich eine internationalistische Praxis nicht so recht einstellen, allen gelungenen Abendveranstaltungen, Solidaritätsaufrufen und -demonstrationen zum „arabischen Frühling“ und zu den Kämpfen gegen die Austeritätspolitik in Südeuropa zum Trotz.
Hier könnt ihr Jingles als mp3 für die 1.Mai-Demos herunterladen
"Zum 1. Mai als globalen Arbeiter_innen-Kampftag erinnern wir an dessen internationale Bedeutung. Wir senden ein entschiedenes Zeichen der Solidarität gegen die europäische Krisenpolitik."
Stand der Debatte in der "interventionistischen Linken" (iL) im Frühjahr 2012
Die Broschüre beschäftigt sich anhand konkreter Beispiele mit dem Konzept der Vergesellschaftung. Die Texte der Gruppen entspringen ihrer politischen Arbeit in den Tätigkeitsfeldern Energie, Gesundheit, Recht auf Stadt und Care-Arbeit. Sie machen deutlich, wie vielfältig die sozialen Auseinandersetzungen sind, die derzeit geführt werden (müssen). Zugleich zeigen sie auch, dass die vermeintlich so unterschiedlichen Kämpfe über eine Vielzahl an Gemeinsamkeiten verfügen.
Vom 16. bis 19. Mai finden in Frankfurt die europäischen Blockupy-Aktionstage statt. An diesen Tagen gilt: Rien ne va plus! Wir werden mit Tausenden Aktivist_innen zusammen einen der bedeutendsten europäischen Finanzplätze blockieren und dichtmachen und damit ein deutliches Zeichen globaler Solidarität setzen – gegen Krise, Krieg und Kapital.
Die Aktionstage in Frankfurt sind als internationale Manifestation angelegt. Wir reden von und mobilisieren für Europäische Aktionstage in Frankfurt. Doch viele von der brutalen Sparpolitik der Troika betroffene Menschen können sich ihr Demonstrationsrecht faktisch nicht mehr leisten. Um gerade doch die zahlreiche Teilnahme aus anderen Ländern zu unterstützen und damit einen kleinen Beitrag internationaler Solidarität zu leisten, hat das Bündnis »Blockupy Frankfurt« "Solitickets" für Aktivist_innen aus Südeuropa erstellt.
Pünktlich zum 1. Mai erscheint mal wieder eine iL-Zeitung. Anderes Format und viel mehr Farbe. Aber inhaltlich dreht sich alles um Blockupy Frankfurt: Tausend Gründe für die Mobilisierung und noch mehr, gegen die autoritäre Krisenpolitik von Bundesregierung, Europäischer Kommission, IWF und EZB auf die Straße zu gehen und international solidarisch zu handeln.
Ein Bericht von Blockupy Frankfurt zur Aktion vom 19. April
Einen Monat vor den Blockupy-Aktionstagen gegen die europaweite Verarmungspolitik vom 16. bis 19. Mai in Frankfurt am Main haben Aktive am Donnerstag, den 19. April, die Vertretung der EU-Kommission am Pariser Platz in Berlin zur Probe blockiert. Mit diesem Aktionstraining bereiteten sie sich auf die Teilnahme an den Protesten in Frankfurt vor. Die Aktiven hielten dabei bunte Aktionsmaterialien wie Schlauchboote, Zelte, Schilder und Transparente aus der Sitzblockade hoch.