Die neoliberale Entwicklungsweise befindet sich spätestens seit dem 2007 einsetzenden Zusammenbruch der Weltwirtschaft in einer tiefen Krise, die sich aufgrund seiner Fragmentierung besonders stark innerhalb des europäischen Staatsapparate-Ensembles entfalten konnte. Um ein radikalisiertes „Weiter wie bisher“ trotz des wegbrechenden Konsenses durchsetzen zu können, kommt es zu einer Autoritarisierung der unterschiedlichen Maßstabsebenen des Ensembles. Die damit angesprochenen Verschiebungen werden an Projekten wie dem Fiskalpakt und der geplanten Fiskalunion augenscheinlich.
Vortrag/Diskussion:21.02.2013 | 19:00 | Monarch | Skalitzerstr. 134 | U Kottbusser Tor | Eingang zum Treppenhaus gegenüber des Imbisses MISIR CASISI, dann im 1. Stock links (Berlin)
„Ihr repräsentiert uns nicht!“ - Der Slogan der spanischen 15m-Bewegung bringt ein tiefes Unbehagen zum Ausdruck, eine breite Unzufriedenheit mit einem politischen System, mit dem sich viele Menschen nicht mehr identifizieren können. Was in den Massenprotesten gegen die Austeritätspolitik in Südeuropa, in Platzbesetzungen und Stadtteilversammlungen nur zu deutlich wurde, geistert doch auch hierzulande schon länger durch die Medien:
Why organize on a higher level? How to avoid or reduce informal power structures? Who is organizing? What structure is helpful in order to organize beyond certain social strata and age? What have been successes and failures in the organizing process? The idea for the discussion is to share ideas what kind of organizational processes could consolidate and increase movement activities in the US.
Gespräch mit dem Radioaktivisten Harald Hahn und der Filmemacherin Viviana Uriona
Die aktuelle arranca!-Radiosendung fragt nach Perspektiven von nicht-kommerziellen Radiossendungen fernab von privaten und den öffentlich-rechtlichen Sendern. Im Gespräch mit dem linken Radioaktivisten Harald Hahn sowie der Filmemacherin Viviana Uriona, die sich mit Communitiy-Radios in Nord-Argentinien beschäftigt, sprechen wir über Motivationen und Spezifika des Radiomachens.
Berliner Energietisch kämpft für Demokratisierung der städtischen Stromversorgung (FelS-Artikel in der aktuellen ak)
Seit die Energieversorgung in Berlin in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre privatisiert wurde, kontrolliert der Energiegigant Vattenfall Produktion, Verteilung und Vertrieb des Stroms. Doch das könnte sich bald ändern. Die Konzessionsverträge für die Nutzung der örtlichen Stromnetze wurden neu ausgeschrieben. Der daraufhin gegründete Berliner Energietisch versuchte deshalb, durch ein Volksbegehren die Netze wieder in öffentliche Hand zu bringen und ein kommunales Stadtwerk zu gründen. Seitdem ist die energiepolitische Landschaft in der Hauptstadt mächtig in Bewegung geraten.
Solidarity is central to the political left. David Featherstone positions solidarity as an ongoing and transformative political relationship. He explores forms of internationalism from below constructed through struggles against neo-liberalism and climate justice activism. This affirms solidarity as an indispensable tool for forging more equal worlds. Solidarities are central in politicising the economic crisis and offering alternatives beyond austerity.
In letzten Sendung des Jahres blicken wir auf insgesamt sieben Ausgaben von Radio arranca! zurück, sprechen mit zwei Telefongästen über das Radio als Medium im Allgemeinen und unser Format im Speziellen und fallen uns gegenseitig ins Wort. Zwischendurch versuchen wir dann noch wichtige Aspekte in einem Manifest zusammen zu fassen. Eine nett-chaotische Sendung mit vier Moderator_innen zum Thema "Wir über uns und über das Medium Radio".
Gespräch mit den Stadtsoziolog_innen Karin Baumert und Karl Lewek
In einer neuen Ausgabe von Radio arranca! haben wir mit zwei Stadtsoziolog_innen über Berlin gesprochen und darüber wie eine emanzipatorische Stadtentwicklung aussehen kann. An die vorherige Sendung zum ThemaWohnen & Kämpfen anknüpfend, wollten wir diese mal unseren Blick auf nächstgrößere stadtplanerische Ebene richten:
Wir sprechen mit Alexander Kaltenborn (Kotti&Co) und Heike Thomas (Fulda/Weichsel) über Mieter_innenkämpfe in Berlin
Diesmal geht es in der arranca-Sendung um ein weniger theoretisches Thema als vielleicht gewohnt. Und zwar um eines, das uns alle – gleichermaßen und dann doch wieder so unterschiedlich - betrifft: das Thema „Wohnen“.