Im Rahmen der Protesttage in Frankfurt, wird es eine Vielzahl von Veranstaltungen geben. Die Interventionistischen Linke hat eine Podiumsdiskussion mit David Graeber (Occupy New York/ Goldsmiths College der University of London), Michael Hardt (Duke University) und Sandro Mezzadra (Università di Bologna) auf der Hauptbühne organisiert.
Seit den Aufständen des sogenannten arabischen Frühlings und dem Ausbruch mehr oder weniger massiver sozialer Kämpfe im krisengebeutelten Europa fordern viele Flugblatt- und Zeitungs-autor_innen der Republik einen „Neuen Internationalismus“. Doch auch über ein Jahr nach Beginn der Revolten will sich eine internationalistische Praxis nicht so recht einstellen, allen gelungenen Abendveranstaltungen, Solidaritätsaufrufen und -demonstrationen zum „arabischen Frühling“ und zu den Kämpfen gegen die Austeritätspolitik in Südeuropa zum Trotz.
Stand der Debatte in der "interventionistischen Linken" (iL) im Frühjahr 2012
Die Broschüre beschäftigt sich anhand konkreter Beispiele mit dem Konzept der Vergesellschaftung. Die Texte der Gruppen entspringen ihrer politischen Arbeit in den Tätigkeitsfeldern Energie, Gesundheit, Recht auf Stadt und Care-Arbeit. Sie machen deutlich, wie vielfältig die sozialen Auseinandersetzungen sind, die derzeit geführt werden (müssen). Zugleich zeigen sie auch, dass die vermeintlich so unterschiedlichen Kämpfe über eine Vielzahl an Gemeinsamkeiten verfügen.
Tagesseminar zu Folgen der Euro-Krise mit Ingo Stützle, Thomas Sablowski und der arranca!
Die autoritäre Durchsetzung des Spardiktats gegenüber Griechenland spiegelt den neoliberalen Charakter der EU wider. Das Tagesseminar untersucht das Zusammenspiel der so genannten Troika IWF, EZB und der EU mit den Akteuren den Finanzmärkte und geht der Frage nach, welche Form von entdemokratisierter Staatlichkeit sich in Europa herausbildet.
Angesichts der aktuellen Krise des Euroraumes zeigt sich, wie viele Fragezeichen und Unklarheiten es in der radikalen Linken zu diesem Thema gibt. Und das obwohl europäische Staatlichkeit – nicht nur in der Krise, sondern auch in ihrem Normalbetrieb – unseren Alltag und unsere politischen Kämpfe stark beeinflusst. Die derzeitige Sprachlosigkeit ist ein Resultat jahrzehntelangen Schweigens der radikalen Linken zum Thema Europa.
Von der Kritik der Autonomen zum postautonomen Organisierungsansatz
Das zwanzigjährige Jubiläum der Gruppe FelS diente uns als Anlass eine im Sommer 1991 geführte Organisationsdebatte wieder zugänglich zu machen. Jetzt stellen wir euch die Neuauflage eines Readers mit den gesammelten Debattenbeiträgen und den daran anschließenden Texten, der im Jahre 1992 von uns veröffentlicht wurde, auch digital zur Verfügung. Die Broschüre dokumentiert eine vor mehr als zwanzig Jahren geführte Debatte innerhalb der westdeutschen radikalen Linken.
Kürzlich waren zwei von uns zu Gast beim Metronaut-Blog, um im Podcast Metrolaut 9 über FelS im Speziellen und linke Politik im Allgemeinen zu sprechen. Bei Metronaut liest sich das so:
"Wir sprechen mit Max und Christian über die verschiedenen politischen Themenfelder, in denen FelS arbeitet, über Strukturen und Probleme in linken Zusammenhängen, über Kritik an der radikalen Linken und den Versuch, linksradikale Politik breiter sichtbar zu machen. Um letzteres zu erreichen, versucht FelS vermittelbare Aktionen zu machen und breite Bündnisse zu schließen."
Dritte arranca!-Radiosendung am 10.11. live auf Radio Corax
Don´t look back in anger – so heißt sie, die aktuelle Ausgabe der arranca! #44, die anlässlich des 20-jährigen Jubiläums von FelS entstanden ist. Ja, wenn wir doch nur mehr zurückschauen würden. Oder müssen wir gar nicht? Weil´s auch so läuft?
Was uns vor der Ausgabe umgetrieben hat, hat mit einer vagen Ahnung angefangen. Mit der vagen Ahnung, dass ein Generationenknick jedes Mal neu für ein Abreißen von Tradierung linker Erfahrung und Wissen sorgt.
Europa, das ist inzwischen alles, politisches Leit- oder Feindbild, ökonomisches Desaster für einige und das gelobte Land wo Milch und Honig fließen für andere. Wenn es in Griechenland nur noch kracht und Deutschland wieder Exportweltmeister sein will, dann kommt das nicht von ungefähr, oder doch?