Aufruf zu Blockaden in Blogs und Sozialen Netzwerken
Als Protest gegen die Aufforderung der Dresdner Staatsanwaltschaft, die Homepage von "Nazifrei - Dresden stellt sich quer!" abzuschalten, hat das bundesweite Bündnis die Seite jetzt selbst vorübergehend aus dem Netz genommen und mit "ZENSIERT" gekennzeichnet. Damit die Mobilisierung gegen den Nazi-Aufmarsch am 13. Februar 2010 weitergehen kann, sind die Inhalte der Seite nun unter http://www.dresden-nazifrei.com/ zu finden.
Am Dienstag Mittag wurden im Auftrag der Dresdner Staatsanwaltschaft zwei Objekte in Berlin und Dresden durchsucht. Ziel der Aktion war die Beschlagnahme von Mobilisierungsmaterial des Bündnisses "Nazifrei - Dresden stellt sich quer!", auf dem zur Blockade des Nazi-Aufmarschs am 13. Februar aufgerufen wird. Das Bündnis reagierte darauf mit "Empörung und Entsetzen", wie es in einer aktuellen Pressemitteilung heißt, am Aufruf zu den Blockaden wolle man jedoch festhalten.
Am 5. Dezember 2009 gründete sich in Dresden ein breites Bündnis, das in einer auf dem Treffen verabschiedeten Resolution dazu aufruft, sich dem Neonazi-Aufmarsch im Februar 2010 in den Weg zu stellen. An dem Bündnis beteiligen sich zahlreiche Dresdner Organisationen, Initiativen und Vereine, aber auch antifaschitische Gruppen und das bundesweite Bündnis No Pasarán bringen sich in den Zusammenschluss ein.
... bekamen die Nazis, die ihren regelmäßigen Dezember-Aufmarsch in diesem Jahr von Berlin nach Königs Wusterhausen verlegt hatten.
Waren schon in den letzten beiden Jahren die TeilnehmerInnenzahlen gesunken, so erreichten die Nazis mit ihren 280 lieblos mobilisierten AnhängerInnen am Sonnabend einen neuen Tiefpunkt. Im Gegensatz dazu waren die antifaschistischen Proteste in Königs Wusterhausen trotz kurzer Vorbereitungszeit recht gut besucht. Über 600 Menschen stellten sich den Neonazis mit Blockaden, Demo und Anti-Nazi-Weihnachtsmarkt entgegen. Auch etwa 300 AntifaschistInnen aus Berlin waren dem auch von FelS unterstützten Aufruf antifaschistischer Gruppen gefolgt. 800 PolizistInnen wurden aufgeboten.
Eines der letzten Hausprojekte in Berlin-Mitte wurde Dienstag Nachmittag von der Berliner Polizei geräumt.
Im Mittelpunkt der Polizeiaktion standen fünf Wohnungen in der Brunnenstraße 183 in Berlin, deren Übergabe die BewohnerInnen zuletzt sogar freiwillig angeboten hatten.
Demonstration am 26.11.2009 um 19.00 am Oranienplatz, Berlin-Kreuzberg
Häme, Schadenfreude, Nachtreten – Wahlabend gegen die NPD
Schlecht abgeschnitten hat die NPD mit ihren mageren 1,5 % tatsächlich und so konnte man beim FelS-Wahlabend am 27.09.2009 im Festsaal Kreuzberg mit Recht und mit Sekt auf das Scheitern der Nazis anstoßen ...
Auch in diesem Jahr fand am zweiten Sonntag im September der "Tag der Mahnung und Erinnerung" statt. Diese Veranstaltung (früher "Tag der Opfer des Faschismus") findet seit Jahrzehnten immer im Herbst im Berliner Zentrum statt. Ziel ist es, mit einem großen Bühnen- und Kinderprogramm, mehreren Ausstellungen, etwa hundert Infoständen und verschiedenen Podiumsdiskussionen dem Vergessen der beispiellosen Verbrechen der Nazis entgegenzuwirken und ihren modernen Nachahmern Paroli zu bieten.
Am 17.09. 2009 fanden bundesweit in vielen Städten Aktionen, Kundgebungen und Demonstrationen statt. Motto: "Wir zahlen nicht für eure Krise!".
FelS beteiligte sich in Berlin an den Aktionen "KeineR muss allein zum Amt" am Jobcenter Mitte und "Kostenloser Nahverkehr für alle - Klimagerechte Mobilität für alle!"