Diskussionsveranstaltung: Refugees Welcome in Neukölln!

Die NPD hetzt, die CDU schürt Ängste und Bürgermeister Buschkowski (SPD) bedient rassistische Ressentiments. Eigentlich keine guten Bedingungen für die Errichtung einer Unterkunft für Geflüchtete in der Späthstraße in Neukölln.
Aber seit einigen Monaten haben sich Bürger_innen zusammengeschlossen um dem etwas entgegenzusetzen. Es geht um Willkommenskultur und das Organisieren von erträglichen Bedingungen in einem Lager für 450 Geflüchtete. Dies gilt es zu unterstützen, wachsam zu bleiben und sämtlichen rassistischen Bestrebungen entschlossen entgegenzutreten.

Diskussionsveranstaltung: 11.02.2014 | 19:30 | 11.2. - K-fetisch (Wildenbruchstraße 86) // 18.2.- Syndikat (Weisestraße 56) (Berlin)

No sleep till Dresden

Soliparty im SO36 am 11.1.2014
Plakat 'No sleep till Dresden'

Der Antifaschist Tim soll bei der Blockade von Europas größtem Naziaufmarsch in Dresden mit einem Megafon und den Worten „Kommt nach vorne“ zum Durchbrechen einer Polizeikette aufgerufen haben. Dafür verhängte das Amtsgericht Dresden eine Gefängnisstrafe von 22 Monaten ohne Bewährung.In den nächsten Monaten wird der Prozess vor dem Landgericht Dresden neu verhandelt. Dafür brauchen wir noch Geld und eure Solidarität!

Soliparty: 11.01.2014 | 22:00 | SO 36 Oranienstr. 190 (Berlin)

04.01.2014 - Demo wegen Anschlägen auf Geflüchtete in Hellersdorf

Wenn Rassist_innen angreifen, sorgen wir dafür, dass sie es nie wieder tun!

In der Silvesternacht, gegen 1 Uhr morgens, brachten Nazis gezielt über angeklebte Böller die Scheiben der Eingangsbereiche von zwei Gebäuden der Unterkunft zum Bersten. Auch eine Hilfsorganisation stellte Beschädigungen an ihren Räumlichkeiten im Bezirk fest. Deswegen demonstrieren wir kurzfristig am Samstag, den 4. Januar 2014, um 14 Uhr ausgehend vom Alice-Salomon-Platz (U Hellersdorf) gegen den Naziterror im Bezirk!

Antirassistische Demonstration: 04.01.2014 | 14:00 | Alice-Salomon-Platz / U-Bhf. Hellersdorf. (Berlin)

Newsletter Januar 2014

Im Dezember war vor allem Repression auf dem Gabentisch. Ob bei der angekündigten Räumung des Refugee-Protestcamps am Oranienplatz, bei der Demo am 21. Dezember in Hamburg, oder Unterlassungserklärungen von RWE gegen Braunkohle-Gegner_Innen. Aber davon brauchen wir uns nicht unterkriegen lassen. Seit 20 Jahren machen das die Zapatistas vor: Mit ihrem Aufstand am 1.1.1994 nahm ihr Kampf für eine Selbstorganisation von unten an Fahrt auf. Kräfte sammeln, könnt ihr zum Beispiel bei unserem Neujahrsempfang am 7. Januar in der B-Lage.

arranca!-Radio #13: Militante Untersuchung am Jobcenter Neukölln

Gespräch mit zwei Mitgliedern der AG Soziale Kämpfe zu Hintergrund und Auswertung ihrer politischen Praxis der vergangenen Jahre

Viele werden das Gefühl kennen: Man ist arbeitslos, aber braucht Geld. Und so ist man für kurze Zeit oder länger darauf angewiesen, zum Jobcenter zu gehen. Dabei gehen Menschen damit sehr unterschiedlich um: Einige kratzt es wenig, andere kriegen schon bei dem Gedanken ans Jobcenter schlechte Laune und Magenschmerzen. Die meisten müssen sich alleine durch die Berge von Formularen kämpfen, warten alleine in Schlangen und haben auch ganz alleine Angst, Sorge, Ärger. Die AG Soziale Kämpfe der Gruppe FelS hat sich gefragt: Müssen da wirklich alle alleine durch?

Zum Demoverbot am 21. Dezember in Hamburg

Stellungnahme von "Recht auf Stadt"

Am 21. Dezember haben wir zusammen mit vielen anderen Gruppen zum Block "Recht auf Stadt kennt keine Grenzen" auf der "Flora"-Demonstration in Hamburg mobilisiert. Wir dokumentieren hier eine Stellungnahme aus dem Vorbereitungskreis zu den Ereignissen:

Geflüchtete willkommen - Protestcamp bleibt

Offener Brief betr. Protestcamp Oranienplatz
Oranienplatz

Mit tiefer Sorge und Empörung beobachten wir die sich zuspitzende Situation und die schärfer werdenden Konflikte um das Protestcamp der Geflüchteten auf dem Oranienplatz. Das Camp ist ein Ort, an dem Betroffene selbstbestimmt ihre Grundrechte in einer demokratischen Gesellschaft einfordern. Sie kämpfen gegen menschenunwürdige Behandlung, diskriminierende Ausschlüsse und drohende Abschiebung. Als Mittel des Protests gegen die Folgen der unmenschlichen und rassistischen deutschen Flüchtlingspolitik ist das Protestcamp in seiner jetzigen Form so lange legitim, bis die Grundforderungen der Protestierenden erfüllt sind.

Betriebsstörung – Arbeitskämpfe unterstützen!

Arbeitskämpfe unterstützen!

Am Freitag den 20.12. werden wir gemeinsam mit vielen Menschen in den kapitalistischen Normalbetrieb eingreifen und ausbeuterische Arbeitsbedingungen im Textil-Einzelhandel vor Ort und in der Textilproduktion weltweit angreifen. Dazu werden wir an die Blockupy-Aktion auf der Frankfurter Zeil im Mai diesen Jahres anknüpfen, indem wir unseren kreativen Widerstand in eine zentrale Berliner Einkaufsmeile tragen und dort mit einer Blockadeaktion den Geschäftsbetrieb stören.

Aktion: 20.12.2013 | 15:30 | Dorotheenstr. 24 Hegelbau der HU auf der Wiese (Berlin)

#NichtWir müssen Protest unterlassen! Braunkohle unten lassen!

Solidaritätskampagne mit von Repression betroffenen Anti-Kohle-Aktivist*innen
An die 200 Menschen blockierten diesen Sommer eine Kohlebahn im Rheinischen Braunkohlerevier. Diese Menschen will RWE nun dazu verpflichten, derartige Proteste zukünftig zu unterlassen.
Nicht wir sind es, die unseren Protest unterlassen müssen, sondern RWE muss sein katastrophales Geschäftsmodell einstellen.

Wir sind alle Oranienplatz und wir bleiben Alle!

Aufruf zur Demonstration am 15.12.13 um 15:00 Uhr
O-Platz bleibt

Wir starten am Oranienplatz und ziehen gemeinsam zur Senatsverwaltung für Inneres, Grunerstraße/Stralauerstraße am Alex, dem Sitz von Henkel. Und wir werden bleiben, zu einer Nachtkundgebung bis zum nächsten Morgen - bis das Ultimatum zurückgezogen wird.


We start at Oranienplatz. From there we will go together to Alexanderplatz. There is the administration office of the Senator of Interior Frank Henkel. (Senatsverwaltung für Inneres, Grunerstraße Ecke Stralauerstraße). And we will stay for a rally over night until the ultimatum will be taken back.

Demonstration: 15.12.2013 | 15:00 | Oranienplatz (Berlin)

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