Berlin: Erfolgreiche Regionalkonferenz für Dresden

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Die VertreterInnen von Parteien, zivilgesellschaftlichen Bündnissen und Antifa-Gruppen waren sich schnell einig, dass die beste Antwort auf die Kriminalisierung der geplanten friedlichen Blockaden, die verstärkte Mobilisierung und Vernetzung der Akteure sein muss. Und genau das passierte an diesem Tag in Berlin – Hellersdorf. Nach den Info-Blocks zur Situation in Dresden, dem Stand der Vorbereitung der Blockaden, rechtlichen Hinweisen und zur organisierten Anreise, wurde diskutiert und nachgefragt. Die Pausen wurden zu Absprachen genutzt. Menschen aus unterschiedlichen politischen Spektren und Regionen vernetzten sich. Auf einer Tafel wurden zahlreiche Infoveranstaltungen und Blockadetrainings angekündigt. Auch Busfahrkarten konnten gekauft werden. Hier wurde schnell klar: Die bisherigen Tickets reichen nicht aus. Die Nachfrage ist so groß, dass weitere Busse nach Dresden gebucht werden müssen.
Den Abschluss bildete ein Blockadetraining. Da Teile dieses Trainings draußen stattfanden, ließ die Berliner Polizei es sich nicht nehmen, vorbeizuschauen und von weitem über die Kreativität und Entschlossenheit der BlockadeteilnehmerInnen zu staunen.

Ein entspannter Nachmittag, der im Zeichen der Vorfreude auf die Verhinderung des bisher größten Naziaufmarsches in Europa stand.