Solidarität mit der Sinaltrainal!

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Unterstützt den Aufbau der gewerkschaftlichen Arbeit in Kolumbien!

Die kolumbianische Lebensmittelgewerkschaft Sinaltrainal kämpft gegen den Abbau von ArbeitnehmerInnenrechten und gegen eine neoliberale Wirtschaftspolitik, die die eigene Bevölkerung verarmen lässt. Ihre Mitglieder werden dafür gefoltert und ermordet.

Wir unterstützen den aktuellen Solidaritätsaufruf.

Im September 2008 legten 8.500 Zuckerrohrarbeiter in der Region Cauca/Valle del Cauca die Arbeit nieder und besetzten acht der 13 Zuckerrohrplantagen in der Region. Die ArbeiterInnen forderten feste direkte Arbeitsverträge mit den Zuckerrohrunternehmen sowie bessere Arbeitsbedingungen und Bezahlung.

Während dieser Zeit wurden die Hunger leidenden ArbeiterInnen und ihre Familien von der kolumbianischen Lebensmittelgewerkschaft Sinaltrainal unterstützt. Gewerkschaftsmitglieder wurden wegen ihrer logistischen Arbeit im Streik mit Folter und Mord durch die Aufstandsbekämpfungseinheit ESMAD konfrontiert. Bis heute hat die Gewerkschaft 22 seiner Mitglieder durch Mordanschläge verloren. Auch Unternehmen, allen voran Coca-Cola und Nestlé, versuchen permanent, durch Terror und Mord die AktivistInnen der Sinaltrainal einzuschüchtern, in dem sie Todesschwadrone vor Ort finanzieren.

Auch GenossInnen von FelS unterstützen die Arbeit von Sinaltrainal seit einiger Zeit - durch Besuche vor Ort, oder mit einer Kampagne gegen Coca-Cola:

 

Wir bitten euch, den Spendenaufruf im Anhang zur Kenntnis zu nehmen und weiterzuleiten.